Teichfilteranlagen Zu allen angebotenen Teichfilteranlagen geben wir eine "maximale Teichgröße" und empfohlene Pumpenleistung pro Stunde an. Diese Werte sind eine Empfehlung, die aus unserer Erfahrung entstanden ist und weicht von einigen Herstellerangaben ab. Die maximale Teichgröße gilt bei uns immer für einen bepflanzten, möglichst halbschattig gelegenen Teich ohne Fische. Für Teiche mit Fischbesatz (vor allem Koi) muss die maximale Teichgröße halbiert werden. Bedenken Sie immer: Ein Teichfilter ist nie zu groß! Schlechte Filterergebnisse oder zu hoher Wartungsaufwand entstehen immer nur mit Filtern, deren Leistung dem Teichvolumen und dem Fischbesatz nicht standhält.
Der Filterprozess Die Filterung des Teichwassers erfolgt bei den meisten modernen Filtern in mehreren Stufen und gliedert sich grob in mechanische und biologische Filterungsprozesse, die in den Mehrkammerfiltern berücksichtigt werden. Zunächst werden grobe Schmutzpartikel mechanisch ausgesondert. Dies geschieht häufig in den zylinderförmigen sogenannten Vortex-Filtern, die in der Filterkette an erster Stelle stehen. Hier werden durch die Zentrifugalkraft bedingt schwere Partikel zum Boden des Filters geleitet. Mehrkammerfilter verfügen in der Regel über je einen Ablauf für jede Filterkammer, sodaß diese je nach Verschmutzungsgrad einzeln gereinigt* und über den Ablauf entsorgt werden können. Die zweite Filterkammer wird in der Regel mit Filterbürsten bestückt, die das Wasser ebenfalls nach gröberen Partikeln auskämmt. Als nächstes Filtermedium haben sich in dieser Reihe Japanmatten bewährt, die aus einer Vielzahl von untereinander verwobenen Kunststofffäden bestehen, die zu festen Matten konfektioniert sind. Auch hier werden unterschiedliche Qualitäten angeboten. Wir führen aus unserer Erfahrung heraus nur einen bewährte, qualitativ hochwertige Sorte, die eine lange Halbarkeit bei der Beanspruchung in den Reinigungsprozessen aufweist. Kunststoffschaummatten besorgen die Feinfilterung und bieten auch schon Raum für die Ansiedlung von nützlichen Bakterienstämmen, die mit ihrer biologischen Filterleistung Schadstoffe aus dem Wasser umwandeln. Die eigentliche biologische Filterung erfolgt in den Filtermedien, die aufgrund ihrer großen Oberfläche einen idealen Raum für diese Bakterienstämme bieten. Sie werden als Kunststofffiltermedien oder als biologische Filtermedien angeboten. Hier ein Hinweis für die Reinigung der Filtermedien. Wenn wir zuvor von der Aufgabe der Bakterien sprachen so hat dies auch eine Auswirkung auf die Reinigung der Medien. Wenn ein Filter bereits über solche Stämme von Bakterien verfügt, wenn er sozusagen eingefahren ist, so sollte man tunlichst darauf achten, dass diese bei einer Reinigung nicht weggespült werden. Ein grobes Ausspülen der Medien, am besten mit Teichwasser, lässt die lange gewachsene Filterpotenz unangetastet